Break-Even-Point

Definition

Der Break-Even-Point stellt die Gewinnschwelle dar. Davor macht Ihr Unternehmen Verluste. Danach werden Gewinne erwirtschaftet. Der Break-Even stellt daher einen wichtigen, zumindest psychologischen, Zeitpunkt dar.

Der Break-Even kann deswegen nur als psychologischer Aspekt gewertet werden, da das Überschritten des Break- Even nicht das Ende des Überlebenskampfs in der Existenzgründung darstellt. Vielmehr muss Ihr Unternehmen nicht nur gerade mal eben einen Gewinn erwirtschaften, sondern einen Gewinn in einer Höhe, die weit über dem Einkommen eines vergleichbaren Angestellten liegt. Ansonsten wird das unternehmerische Risiko und der erhöhte persönliche Einsatz des Unternehmers nicht honoriert und Sie sollten sich überlegen, das Experiment Selbstständigkeit einzustellen.

Prognose

Bevor Sie mit Ihrem Unternehmen starten, sollten Sie eine Abschätzung des Break-Evens vornehmen. Betrachten Sie Ihre ersten großen Investitionen. Ab welchem Zeitpunkt erwirtschaften Sie mehr, wie Sie für die Abschreibung und de laufenden Kosten aufzuwenden haben?

Liegt der Break-Even in einem oder zwei Jahren, so ist das sehr gut. Errechnen Sie einen Break-Even, der erst in vier bis fünf Jahren liegt, so sollten Sie Ihre Geschäftsidee überdenken oder sogar fallen lassen. Der Zeitraum dazwischen ist Abwägungssache. Hierbei sollte auch die Höhe des unternehmerischen Risikos einbezogen werden. Wird der Break-Even erst im Laufe des dritten Jahres erreicht und haben Sie sehr hohe Risiken aufgrund hoher Investitionen, so kann sich das Verhältnis als zu unvorteilhaft ergeben.

Bedeutung des Break-even-Point

Ohne Frage stellt der Break-Even eine wichtige Kenngröße bei der Bewertung Ihrer geplanten Existenzgründung dar. Der Break-Even gibt eine erste Bewertung der Chancen Ihrer Existenzgründung. Nehmen Sie Kredite auf, sollte es absehbar sein, dass diese zurückgezahlt werden können.
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